Der ursprünglich größte landliegende Findling Deutschlands

Der große Markgrafenstein war einst der größte landliegende Findling Deutschlands. Doch er wurde geteilt, eine Hälfte steht ausgehölt heute vor dem Alten Museum in Berlin. Für den daneben liegenden kleinen Marktgrafenstein reicht es immerhin zum größten Findling Brandenburgs - was aber den Vorteil hat, dass hier das “landliegend” entfallen kann, denn weder hat Brandenburg ein Meer noch scheinen in den vielen Brandenburger Seen nennenswerte Findlinge zu liegen.

Kenner touristischer Superlative erkennen sofort, dass der größte Findling Deutlschlands demnach ein seeliegender sein müsste. Und so ist (Foto in der Wikipedia - auf den ersten Blick, denn gleich darunter findet sich der Hinweis auf den Dengelstein, der zumindest der größte in der Wikipedia gelistete Findling zu See und zu Wasser ist. Der erscheint wiederum so groß, dass der Große Markgrafenstein dagegen klein ist, auch ungeteilt. Ob der Titel aus dem Titel, also “der ursprünglich größte landliegende Findling Deutschlands” unzutreffend ist un aberkannt werden muss, soll hier später ergänzt werden.

Unsere Consulting Abteilung schlägt schon mal vor, in Brandenburg auf das größte Findlingspaar auszuweichen, falls nicht auch das im Allgäu rumliegt.

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